Posts Tagged ‘Salzwasser’

Sommerurlaub 2014: Insel Krk / Kroatien – Punta Silo

Unser dritter und auch letzter Tauchgang mit den Abyss Divers an der Insel Krk führte uns wieder mit dem Boot zum Tauchplatz „Punta Silo“, der direkt neben der Peltastis liegt. Eigentlich wurde ein Gorgonien-Riff, welches bis zu 40 Meter tief sein soll, angesteuert, aber der Wind frischte plötzlich auf und die Wellen wurden höher. Der Kapitän des Tauchbootes brach die Anfahrt ab und nahm Kurs  in Richtung des Alternativ-Spots. Zunächst waren wir etwas enttäuscht, weil wir uns auf die Gorgonien gefreut hatten, aber Antonio von der Tauchbasis versprach im Briefing, dass wir auch an der Steilwand viel zu sehen bekommen. (mehr …)

Sommerurlaub 2014: Insel Krk / Kroatien – Wrack „Peltastis“

Unser zweiter Tauchgang mit den Abyssern und gleichzeitig der zweite an diesem Tag führte uns zum Wrack „Peltastis“. Nach einer kurzen, stressigen Tauchpause stand unser Boot wieder bereit zum Ablegen. Die Fahrt zu dem Wrack dauerte etwa eine Dreiviertel Stunde und so blieb genug Zeit etwas über die Peltastis zu erfahren. Antonio von der Tauchbasis briefte uns zu dem Tauchgang.

Die Peltastis war ein griechisches Frachtschiff und sank in der Nacht vom 7. auf den 8. Januar 1968 vor der Insel Krk in der Kvarner Bucht. Ihre letzte Fahrt begann sie am 4. Januar 1968 in Rijeka, wo sie mit mehreren hundert Tonnen Erz und 50 Tonnen Cargo beladen (mehr …)

Summer holidays 2014: Isle Krk / Croatia – wreck ‚Peltastis‘

Our second dive with Abyss people and at once the second on that day was at wreck ‚Peltastis‘. After a short and stressful diving break our boat was ready for the next tour. The journey took 45 minutes. So we had a lot of time to learn something about the wreck. Antonio briefed us about it and the dive.

Peltastis was a Greek transport ship and sank at night of the 7th to the 8th of January 1968 in front of isle Krk in the bay of Kvarneric. Its last journey began on 4th January 1968 in Rijeka (mehr …)

Sommerurlaub 2014: Insel Krk / Kroatien – Riff „Kamenjak“

Mit dem Tauchclub „Abyss Divers Austria“ aus Linz  starteten wir übers Himmelfahrt-Wochenende unseren Sommerurlaub in Selce / Kroatien. Durch Stefan entstand der Kontakt und wir beschlossen spontan, Salzwasser, Wellen und Bootstauchgänge (Premiere für uns: Das hatten wir vorher noch nie gemacht und deswegen sind wir auch mitgefahren) sowie die Leute von dem Tauchclub auf uns zukommen zu lassen. Wie spannend! Schon den ersten Abend wurden wir beim Essen in der Mitte von den Abyssern herzlich aufgenommen. Für uns stand also direkt schon fest: Das werden tolle 4 Tage mit den „Ösis“. (mehr …)

Roman „Nordseetaucher“

IMG_0663Der Bericht liegt schon etwas länger unter den gespeicherten, aber noch nicht veröffentlichten Beiträgen. Ich war einfach unzufrieden mit dem bisherigen Ergebnis. Aber heute ist er fällig!

Es ist diesmal kein Bericht über einen Tauchausflug, sondern ein kurzer Kommentar zu dem Roman „Nordseetaucher“ von Andi Peters.

„Kurz gesagt, geht es in dem Roman um den Autor als Protagonisten, der über seine Wracktauchgänge in der Nordsee, von Tiefen und Höhen eines Wracksuchers/-tauchers  sowie von Freundschaften, die entstehen und zerbrechen, berichtet.

Aufgabe und Ehrgeiz stehen in einem ständigen Spiel zueinander. Ausrüstung geht kaputt, das gefundene Wrack ist schwer zu identifizieren, das Boot hat ein Leck, der Luftvorrat und die Deko sitzen im Nacken – alles das sind Umstände, die manchmal ein Vorhaben, ein Ziel, eine Vision fast scheitern lassen. Aber das Team lässt sich nicht unterkriegen, Kopf hoch, es geht weiter… – der Leser wird genau beim Auf und Ab abgeholt sowie in Erfolge und Niederlagen einbezogen. Der Autor lässt den Leser die Gefühle spüren, die einem auf dem Weg zu einem ersehnten Ziel begegnen. Die Abenteuerlust kitzelt, es gibt kein Entrinnen. Die Wracks ächzen. Es riecht nach Nordsee, nach Abenteuer…

Der Roman ist sehr lesenswert und unterhaltsam geschrieben. Nicht nur Taucher werden gefesselt, sondern auch Menschen, die diesem Sport (noch) nicht verfallen sind. Es ist nicht nur eine Geschichte übers Tauchen, sondern auch über das Erreichen von Zielen und den damit verbundenen Gefühlen, also über einen Lebensabschnitt.“

Es hat mich persönlich sehr gefreut, Andi Peters auf der boot am Wetnotes-Stand treffen zu dürfen. Wir mussten feststellen, dass wir einen gemeinsamen Bekannten haben. Es gab übrigens eine Widmung:
„Für Steffie, viel Spaß beim Lesen und ‚Abtauchen‘. Herzlichst Andi Peters.“

Steffie

Zoo Duisburg: Seelöwen

In aller Frühe haben wir uns heute Morgen mit noch ein paar anderen Tauchern getroffen, um das 3m-tiefe Seelöwenbecken des Duisburger Zoos zu reinigen. Über einen Personaleingang sind wir auf das Gelände gelangt. Mit Tauchausrüstung, Kamera sowie einer Wurzelbürste ausgestattet, wurden wir mit ausschließlich weiblichen Tieren ins Salzwasserbecken gelassen, um zunächst ein paar Erinnerungsfotos zu machen, denn wenn das Putzen losgeht, ist die Sicht hinüber. Die Seelöwinnen schwammen elegant und blitzschnell um uns herum – aufm Rücken, aufm Bauch, auf der Seite. Es war gar nicht so leicht, sie fotografisch festzuhalten. Die Bullen mussten im Übrigen in ihrem Stall bleiben, denn die hätten gnadenlos ihr Revier verteidigt.

„Alles festhalten, nichts darf herumbaumeln oder herumliegen, die Seelöwen benutzen alles zum Spielen. Und die Sachen geben die auch nicht so gerne wieder her“, wurde uns erklärt. Und das stimmt auch. An unseren Flossen wurde geknabbert, weil die schwarzen Flossen als Seelöwenflossen identifiziert, während gelbe und blaue doch eher als artfremd (mehr …)

Sommerurlaub 2012: Grevelinger Meer / Niederlande – Dreischor-Het Gemaal

Einer der schönsten Tauchplätze des Grevelinger Meers ist, wie wir finden, der Tauchplatz ‚Het Gemaal‘.  Die Pfeiler der alten Mühle ragen über die Wasseroberfläche hinaus und man kann sie schon von weitem her sehen. Sie sind ganz toll bewachsen und fallen ab bis auf 6m Tiefe. Darunter findet man Sandboden, dieser fällt relativ schnell auf 20m ab. Die Krabben jagen hierüber. Ziemlich abgelegen, bietet Het Gemaal keinerlei taucherische Infrastruktur, also genug Luft sollte man mitnehmen. Nur ein paar Dixis sind vorhanden, diese aber auch nur auf dem Parkplatz vom Tauchplatz ‚Frans-Kok-Rif‘, der 500m entfernt liegt. (mehr …)