Oktober 2013 archive

Messinghausen: Der See im Berg

Unser Sonntags-Tauchausflug führte uns mit Kevin und Dirk nach Messinghausen. Zunächst mit gutem Wetter losgefahren, änderte sich dieses ganz schnell in Sturm mit Orkanböen und Regen. Das hielt uns aber nicht davon ab, tauchen zu gehen und so haben wir zwei ganz hervorragende Tauchgänge in dem kesselartigen See gemacht.

Nachdem wir mit einem der Jeeps unsere Ausrüstung nach unten gebracht hatten, starteten wir den ersten Tauchgang an der Plattform mitten im See. Wir ließen uns auf 43 m fallen, um dann mit Kurs 30° in eine kleine Bucht zu tauchen. Den Steilwänden aufsteigend folgend, ging es noch bis zum LKW und über die Straße beendeten wir den ersten Tauchgang. (mehr …)

Willingen: Schiefergrube Christine

Am Eingang

Mal wieder ging es in aller Frühe los, aber dieses Mal ins Sauerland, allerdings schon in den hessischen Teil. Mit der Aussicht auf einen besonderen Tauchgang machten wir uns also auf zur Schiefergrube Christine. Nach zwei Stunden Fahrt waren wir endlich da.

Nachdem wir unsere Ausrüstung zusammengebaut und alles noch einmal gecheckt haben, ging es dann in die Grube. Zunächst zog sich der Bremsberg auf eine Tiefe von 25 m, bis wir im Stollen landeten. Überall findet man Abbaufelder sowie Relikte aus der alten Zeit wieder – Schuhe, Flaschen, Tafeln und Rohre.

Das war ein ganz toller Tag. Ein kleines Video haben wir mit unserer Kamera auch hinbekommen:
Tauchzeit: 50 Minuten, Wasser: 8° C, Sicht: soweit die Lampe reicht, max. Tiefe: 25 m

Zoo Duisburg: Seelöwen

In aller Frühe haben wir uns heute Morgen mit noch ein paar anderen Tauchern getroffen, um das 3m-tiefe Seelöwenbecken des Duisburger Zoos zu reinigen. Über einen Personaleingang sind wir auf das Gelände gelangt. Mit Tauchausrüstung, Kamera sowie einer Wurzelbürste ausgestattet, wurden wir mit ausschließlich weiblichen Tieren ins Salzwasserbecken gelassen, um zunächst ein paar Erinnerungsfotos zu machen, denn wenn das Putzen losgeht, ist die Sicht hinüber. Die Seelöwinnen schwammen elegant und blitzschnell um uns herum – aufm Rücken, aufm Bauch, auf der Seite. Es war gar nicht so leicht, sie fotografisch festzuhalten. Die Bullen mussten im Übrigen in ihrem Stall bleiben, denn die hätten gnadenlos ihr Revier verteidigt.

„Alles festhalten, nichts darf herumbaumeln oder herumliegen, die Seelöwen benutzen alles zum Spielen. Und die Sachen geben die auch nicht so gerne wieder her“, wurde uns erklärt. Und das stimmt auch. An unseren Flossen wurde geknabbert, weil die schwarzen Flossen als Seelöwenflossen identifiziert, während gelbe und blaue doch eher als artfremd (mehr …)

Hemmoor: bei Facebook kennengelernt…

…ein paar nette Klönschnacks abgehalten und dann gemeinsam abgetaucht. Unseren letzten Tauchgang in Hemmoor haben wir gemeinsam mit ein paar Leuten, mit denen wir über eine Facebook-Gruppe schon bekannt waren und die wir nun einmal persönlich kennenlernen durften, bestritten.

Es ging von E1 Richtung E0. Zunächst haben wir uns die Steilwand hinab von 11 auf 28 m fallen gelassen. Vorbei an der Rührwerkstütze entlang des abfallenden Ufers sind wir ein ganzes Stück Richtung Fischzucht getaucht, um dann umzukehren und die Steilwand wieder (mehr …)

Hemmoor: Die Treppen

Steffie vor dem Treppengerüst

Unser persönliches Highlight des verlängerten Wochenendes waren zwei Tauchgänge (am 4.10. und am 5.10.) zu den Treppen auf 40 – 53 m Tiefe. Unterhalb des Rüttlers gelegen, bot sich der Einstieg E2 an, um mit dem ganzen Gerödel den Tauchgang zu beginnen. Während wir beim ersten Tauchgang bis zur Straße abgetaucht und dann dieser folgend, an der Meisterbude vorbei zu unserem Ziel gelangt sind, wählten wir beim zweiten Tauchgang den Einstieg E3, um über die Rüttlerbrücke, durch die Schütte, oberhalb des Rüttlerkellers entlang, über den „Vorplatz“ hinweg den Tauchplatz zu erreichen. (mehr …)

Hemmoor: Wrack ‚Hemmoor‘

Unser zweiter Feiertagstauchgang führte uns zum Wrack ‚Hemmoor‘ am Einstieg 4B. Geparkt an 4A, entschlossen wir uns bis zu Einstieg 4B zu laufen und von dort aus zur Hemmoor zu tauchen. Wir stiegen bis auf die 17 m-Terrasse ab, die sich aktuell bei 15m befindet, und wollten dann dieser folgend zum Wrack gelangen. Leider wurde die Terrasse aber immer breiter, so dass wir zunächst am Wrack vorbeitauchten, da wir nicht der 17 m-Abbruchkante folgten, sondern eben der Terrasse. Als uns der Weg irgendwann zu weit erschien, kehrten wir um und tauchten an der Abbruchkante zurück, so dass wir dann unmöglich die Hemmoor verfehlen konnten. (mehr …)

Hemmoor: Die Straße zum Rüttler

Wie immer tauchten wir unseren ersten Tauchgang in Hemmoor zunächst die Straße von E1 zum Rüttler hinunter, überzeugten uns, ob er noch steht und dann wieder zurück. Dieses Mal sind wir direkt an der Meisterbude nach inks abgebogen, um zu gucken, wo die Treppen ungefähr liegen. Leider war die Sicht aber schon recht schlecht an dem Tag, so dass diese aus 33 m noch nicht einmal mehr schemenhaft zu erkennen waren. (mehr …)