Archive of ‘Tauchbilder’ category

Panheel / Niederlande – Immer wieder sonntags…

Wir waren in letzter Zeit häufiger mit Manfred, Mike, Danni und Mike (den Namen gibt es zweimal in unserem Freundeskreis) zum Tauchen in Panheel. Bei zum Teil richtig guter Sicht und immer besser werdendem Wetter haben wir uns an den zahlreichen Unterwasserzielen (Hubschrauber, Galerie, Flugzeug, Boot…) erfreut. Dabei sind wir dem einen oder anderen Tier begegnet und haben die 30 m-Stelle gefunden. Besonders amüsant ist auch das morgendliche, sonntägliche Treiben, so ab 8:30/8:45 Uhr, wenn es bei den Niederländern (mehr …)

Sprimont / Belgien: Carrière de Lillé

In aller Früh, direkt um neun Uhr ,haben wir uns mit Torsten am Steinbruch in Sprimont in den Vorardennen verabredet. Wir wussten aus Berichten von einem anderen Taucher, dass man dort ohne Anmeldung einfach zum Tauchen erscheinen kann, anders als in La Gombe, was direkt um die Ecke liegt.

Der Parkplatz, der zum Tauchplatz gehört, war zwar schon voll, aber für die beiden Autos fanden wir noch einen Platz und so schauten wir uns erst einmal um. Mit gebrochenem Französisch meldeten wir uns im Restaurant zum Tauchen an und siehe da: Der Herr von der Anmeldung redete sogar Englisch mit uns. Unser Französisch war wohl doch zu schlecht… Vielleicht wollte er sich das nicht anhören. Anschließend bekamen wir auch noch ein Briefing zum Tauchen in dem Steinbruch und wie wir unsere Ausrüstung zum Wasser bekommen. Da (mehr …)

Triebischtal / Sachsen: Altes Kalkbergwerk Miltitz

Nach den tollen Tauchgängen im Kalkbergwerk Miltitz im letzten Jahr konnten wir auch dieses Jahr wieder einen der Termine zum Tauchen ergattern. Schon vorher schmiedeten wir Pläne, was wir tauchen wollen, und füllten unsere Flaschen mit den entsprechenden Gasen.

Am Freitag Abend ging es dann endlich nach der Arbeit und einem Check, ob die Kamera samt Gehäuse auch dabei ist, los. Bei Dauerregen rissen wir Kilometer um Kilometer bis nach Dresden, wo wir uns im Waldschlösschen-Hotel, direkt an der umstrittenen Waldschlösschen-Brücke und direkt überm Waldschlösschen-Brauhaus, einquartierten. Hier gab es dann auch noch eine Stärkung zu später Stunde.

Der nächste Tag startete früh, denn bis Triebischtal zum Bergwerk sind es wieder noch einmal ein paar Kilometer. Weit draußen auf dem Land, wo wohl auch die Zeit ein bisschen stehen geblieben ist, erreichten wir unser eigentliches Ziel für dieses Wochenende: Die Miltitz. (mehr …)

Kreidesee Hemmoor: Unser Jahreswechsel…

Bereits zu Weihnachten hat es uns in den Norden zu Steffies Eltern nach Norderstedt verschlagen. Und so bot es sich an mit Freunden und Bekannten den Jahreswechsel in Hemmoor, organisiert von der Tauchschule Sepia, zu verbringen.

Eigentlich wollten wir erst am 31. Dezember in Hemmoor aufschlagen, aber von den Weihnachtsfeiertagen bis Sylvester ist es ja doch recht lang und so sind wir schon einmal 2 Tage eher dort aufgekreuzt. Bei Mike, Eva, Ralf, Steffi und Sascha, die schon eher angereist waren, wurden wir vorm Tauchen noch auf ein Brötchen und Kaffee eingeladen. Danke noch einmal. Das war genau das Richtige! Anschließend starteten wir dann in einer ähnlichen Gruppenkonstellation unseren Tauchgang von E2 zum Rüttler und zurück. Danach fuhren wir wieder gen Hamburg. Mit nem anständigen Abendessen im Schweinske HH-Fuhlsbüttel und einer anschließenden Schlitterpartie nach Norderstedt beendeten wir einen tollen Tag.

Am 31. zogen wir also von Hamburg nach Hemmoor in eine der Schwedenhäuser auf dem Kreideseegelände. Die sind gemütlich und gefallen uns sehr. Zu uns gesellten sich BeateManfred und Armin. Super, das passte richtig gut zusammen. Nach einem kurzen Hallo schnappten wir uns direkt unseren Tauchkrams und schon ging es ins Wasser: Gemeinsam mit Eva, Stefan, Mike, ManfredRalf und Armin tauchten wir von E0 aus zum Flieger und an der Steilwand entlang zurück zu E1. Den Jahreswechsel verbrachten wir alle gemeinsam in einem Haus und mit Grillgut. Danke Carsten! Das Fleisch war hervorragend gegrillt! Mjamiii!

Das neue Jahr begannen wir mit unserem persönlichen Highlight der Hemmoor-Tour:
Wolfgang von der Tauchschule Sepia leihte uns zwei Scooter. Anfangs mit der niedrigsten Stufe probiert, stellten wir uns noch etwas ungeschickt an. Hoch und runter und hoch und runter. Naja, aber irgendwann hatten wir es raus und so ging es die Straße abwärts zum Rüttler. Und zwar auf der schnellen Stufe. Dreimal um den Rüttler herum und unten durch und nochmal vorbei. Die Betonbombe und das Segelboot umkreisend wurden die Dinger ausprobiert. Prima! Das war ein Riesenspaß. Eine Mordsgaudi! Richtig cool! Danke Wolfgang!

Einen Tag später ließen wir es ruhig angehen und tauchten mit Beate von E2 noch einmal ganz entspannt zur Rüttlerbrücke und dann über die Schütte hinweg in Richtung Rüttlerkeller. Besonders hat uns gefreut, dass Beate so viel Spaß hatte und wir ihren persönlichen Tiefenrekord im Kaltwasser völlig relaxed knacken konnten.

Unseren Trimix-Tauchgang haben wir dann einen Tag später mit Manfred an E5 gemacht. Wir hatten uns schon zu Hause fest vorgenommen, dieses Mal dort mindestens einen Tauchgang zu machen. Die Steilwand sollte da ja sehr schön sein… Das Geschleppe der Ausrüstung hatte uns bisher immer davon abgehalten. Geplant war ein Tauchgang auf maximal 50 m Tiefe. Leider haben wir uns am Anfang, als wir auf der Tiefe ankamen, rechts gehalten und nicht links. Dort kam aber nichts mehr außer Schlamm, so dass wir umkehrten und dann doch noch auf die Steilwand trafen. Insgesamt war es aber trotzdem ein toller Tauchgang.

Leider neigte sich unser Urlaub auch schon wieder dem Ende zu und so trafen wir uns mit MikeManfred und Ralf am 4.1. recht früh, um einen allerletzten Tauchgang vor der Heimfahrt und vor allen Dingen vorm Frühstück (*grr*) zu machen. Er führte uns von E1 noch einmal die Straße herunter bis zu den Pipelines an der Meisterbude, zurück durch den Wald, wo wir dann unsere Deko absaßen. Ein gelungener letzter Tauchgang…

Danke an Wolfgang von der Tauchschule Sepia für die Organisation. Wir hatten eine sehr schöne, tolle Zeit mit euch, Eva, Beate, Steffi, Elisa, Claudia, Marlies, Carsten, Mike, Stefan, Ralf, Nils, Wolfgang, Sascha, HarryManfred und Armin. Uns hat es richtig gut gefallen!

 

Vinkeveen / Niederlande: Raubfische…

Eigentlich sind wir nicht so die Fischegucker… Aber in Vinkeveen hat uns schon die eine oder andere Begegnung mit Hecht und Co. fasziniert. Herausgekommen sind ein paar, in unseren Augen, tolle Aufnahmen.

 

Vinkeveen / Niederlande: In Cola gebadet…

Schon von mehreren, uns bekannten Tauchern wurde uns immer wieder begeistert von Vinkeveen (dem „Beverly Hills“ von Amsterdam) berichtet: Tolle Sichtweiten hätte man da und dann gäbe es da auch noch das ein oder andere zum Angucken. Das braune Wasser würde zudem für einen interessanten Effekt sorgen – eben wie in Cola baden.

Stefan fragten wir, ob er uns Vinkeveen zeigen möchte, denn er war schon einmal da und weiß, wo man füllen kann und die Jahreskarten (andere gibt es nicht, aber bei 20 € Jahresbeitrag wäre es wohl auch unverschämt nach einer Tageskarte zu fragen) bekommt. Um eine Schlafmöglichkeit mussten wir uns auch noch kümmern, denn wir wollten bei der Strecke lieber 2 Tage bleiben, aber da wurden wir auch schnell fündig, denn der ein oder andere hatte schon entsprechende positive Posts bei facebook hinterlassen.

So starteten wir also einen Tag zuvor mal wieder sehr früh in Köln in Richtung Niederlande. Bei leider nur mäßigen Wetteraussichten kamen wir gegen 9 Uhr an. Zunächst besorgten wir uns die Jahreskarte bei Airdiving, die auch noch aufgrund des fortgeschrittenen Jahres im Preis reduziert wurde. Vorher lockte uns aber noch der örtliche Supermarkt, um etwas Bargeld zu besorgen und sich mit Roomboter Rozijnen Bollen einzudecken. Wir wurden vorgewarnt, dass der Tauchplatz bei den Niederländern sehr beliebt ist und man schnell keinen Parkplatz mehr bekommt. Aber an dem Tag war nicht viel los. Stefan trudelte auch irgendwann ein und wir machten kurz nen Plan, was wir antauchen wollen. Also bauten wir unsere Ausrüstung zusammen, zogen die Trockis an und gingen ins Wasser.

Der erste Tauchgang sollte ein Übersichtstauchgang werden, wo wir jedes Highlight einmal ansteuern wollten. Kaum hielten wir den Kopf unter Wasser, schauten wir auch schon recht erstaunt, denn das braune Wasser hat wirklich einen Effekt wie Cola, nur mit Sicht. Wir begannen unseren Tauchgang mit den Wackelhähnen vom Spielplatz und tauchten weiter zum Holzboot. Dieses umkreisten wir einmal, um dann den Tauchgang in Richtung Workstation sowie Röhre (?!? wir konnten es nicht so richtig identifizieren) und Bus fortzusetzen. Unterwegs trafen wir ebenfalls auf ein Autowrack mit Anhänger (typisch Niederländer, allerdings wist es kein Wohnwagen!), dem ein Katamaran folgte. Überall innerhalb dieses Tauchparks sind Taue gespannt, die den Weg zwischen den Highlights und natürlich auch Richtung Ausgang markieren. Unter Wasser zeichnet sich eine ganz interessante, durch die Formationen abwechslungsreiche  Landschaft ab. Wären jedoch die ansteuerbaren Ziele nicht da, wäre es eine reine Mondlandschaft. Aber da gibt es noch Lebewesen, die wir in der Dimension noch nicht gesehen haben. Die sind uns aber erst beim zweiten bzw. dritten Tauchgang richtig begegnet.

Nach einer Pause und etwas Umschauen auf dem Parkplatz starteten wir den zweiten Tauchgang. Wir beschlossen nun noch die 17 m-Plattform zu inspizieren und anschließend noch einmal den Bus sowie das Holzboot näher zu begutachten. Da waren aber schon andere Taucher und wir wunderten uns, was die denn fotografierten. Man musste genau hingucken, denn er fiel in dem braunen Wasser und inmitten der Aufbauten des Holzbootes kaum in Kontrast: ein wirklich riesiger, kapitaler Hecht. Anschließend wollten wir noch in den Bereich neben der Tauchzone, um einmal zu schauen, ob da noch etwas kommt. Etwas baff waren wir als wir den wirklich großen Zander entdeckten, der auch gar nicht die Flucht ergriff als wir uns vorsichtig näherten. Allerdings bekam Steffie einen Schreck, als er plötzlich den Kopf zur Seite drehte und bedrohlich das Maul öffnete. Er nahm etwas Abstand und legte sich dann wieder in den Sand. Auch die großen Barsche, denen wir begegneten, lagen immer im Sand. Nach 70 Minuten beendeten wir dann auch unseren zweiten Tauchgang und fuhren in unser Hotel nach Breukelen (es gefiel uns auf Anhieb). Zunächst checkten wir ein und organisierten uns anschließend etwas zu essen. Mit einem Glas Wein bzw. nem Bier ließen wir den Abend gemütlich an der Hotelbar ausklingen.

Nach einem ausführlichen, langen Frühstück (bei dem Angebot konnte man sich nicht einfach ein Brötchen zwischen die Kiemen schieben) starteten wir dann unseren zweiten Tauchtag. Zunächst statteten wir der Scuba Akademie neugierigerweise einen Besuch ab. Dort bekommt man neben Luft auch Nitrox und Helium. Aber da wir genug an Flaschen eingepackt haben, mussten wir überhaupt nicht füllen. Als wir am Tauchplatz ankamen, war es voll, allerdings kommen doch einige eher ganz früh einen Tauchgang machen und verschwinden dann gegen späten Vormittag wieder. Und so war unser spätes Erscheinen kein Problem. Die Ausrüstung war schnell zusammen gebaut und unserem dritten Tauchgang stand nichts mehr im Weg. Wir tauchten zunächst wieder zur 17 m-Plattform, um von dort aus den Leinen zu folgen. Bei 30 m brachen wir allerdings irgendwann ab, denn die Sicht wurde immer schlechter und ein Ziel war nicht zu erahnen. Das Holzboot zog uns dann noch einmal an. Wir wollten dort noch ein bisschen posen.  Plötzlich war in der Ferne schemenhaft ein Fisch zu erkennen und dann tauchte ein großer Hecht mit einem Aal im Maul auf. Peter hatte den schon tags zuvor gesehen, aber nicht die Kamera in der Hand. Und dann kam noch ein Zander dazu. Sie waren etwas abseits vom Boot, aber hielten ganz still beim Fotografieren. Nach einer Weile tauchten wir noch einmal weiter in Richtung Bus, um dort auch noch ein paar Fotos zu machen. Nachdem wir noch ein bisschen bei den dort stattfindenden Kursen zuguckten, beendeten wir unseren Tauchgang nach knapp 120 Minuten.

Das waren zwei tolle Tauchtage in Vinkeveen, auch wenn das Wetter nicht ganz so super war. Fische sind zwar nicht ganz so unser Ding, aber die, denen wir hier begegneten, waren schon sehr faszinierend. Uns hat es richtig gut gefallen. Es ist übrigens ein Tauchplatz für jedermann/-frau.
Sicht: bis zu 10 m, max. Tauchzeit: 120 Min., max. Tiefe: 30 m, aber an den „Highlights“ nicht mehr als 10 m, Wasser: max. 14 °C, min. 7 °C

 

Wetnotes: Artikel über die Grube Christine

wetnotes, Ausgabe 17

Vor geraumer Zeit wurde ich angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte, einen Artikel über die Grube Christine für die wetnotes zu verfassen. Unsere Fotos wären ganz gut und auch sonst würde das passen. Na klar – über die Christine schreib ich doch sehr gerne. Außerdem sind wir auch begeisterte Leser der Zeitschrift. So kam es also dazu, dass nun ein Artikel über die Grube in der wetnotes, Ausgabe 17, mit Bildern und Text von uns herausgekommen ist. Stolz sind wir darauf. Ich denke mal, dass wir das auch sein dürfen…
Den Artikel könnt ihr hier herunterladen und lesen.
Steffie

Bergwerk Nuttlar / Sauerland: Fremdgegangen…

– der Grube Christine… Aber sie wird es uns sicher verzeihen, denn man muss ja auch mal was anderes sehen… Und außerdem hatten wir noch eine Fotorechnung mit Nuttlar offen, da beim letzten Mal unsere Kamera abgesoffen ist.

An dem langen Oktoberwochenende packten wir nicht schon wieder unsere Koffer, denn wir sind am Wochenende zuvor ja gerade erst aus dem Salzkammergut zurückgekommen. Jedoch haben wir einen schönen Tag im Bergwerk Nuttlar mit zwei guten Tauchgängen verbracht. (mehr …)

Wolfgangsee / Österreich: Marineschule I

Mit ein bisschen Herzklopfen möchten wir von diesem Tauchgang berichten, denn wir waren hinterher doch „maximal geflasht“.

Schon vor unserem Sommerurlaub im Juni haben wir uns bzgl. des Tauchens im Wolfgangsee informiert, ins Besondere über den Tauchplatz „Falkensteinwand“. Als wir dann dort waren, waren wir wohl an der falschen Stelle oder was auch immer. Jedenfalls haben wir keine Falkensteinwand gefunden. Vor einiger Zeit haben wir dann einen neuen Versuch gestartet. Wir haben von aus Linz kommenden Freunden gehört, dass man da auch besser mit einem Boot hinüberfährt, denn es wäre wohl ein unwegsamer langer Fußmarsch mit der kompletten Ausrüstung dorthin. Sie konnten uns aber nicht sagen, wer dorthin fährt, denn als sie da waren, war das privat organisiert. (mehr …)

Attersee / Österreich: Tauchplatz „Ofen“ oder die Reise ins Taucher-Nirvana…

Nachdem wir uns nach dem Tauchgang an der Schwarzen Brücke etwas ausgeruht haben, beschlossen wir noch einen, um die Flaschen zu leeren, zu machen. EiIgentlich könnten wir die am „Ofen“ leersaugen… – mal wieder eine prächtige Steilwand, die zwar nicht so tief endet wie die Schwarze Brücke, aber in unseren Augen etwas spektakulärer und imposanter ist. (mehr …)

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