Posts Tagged ‘Steilwand’

Bodensee: Jura + Marienschlucht

Marco, ein Tauchlehrer der Tauchschule Hochrhein, erzählte uns von einer Ausfahrt mit dem bodenseetauchschiff.de zum Wrack Jura und zur Marienschlucht. Selbstverständlich sagten wir direkt zu, denn die Jura sollte man als Taucher schon einmal gesehen haben. Und wir waren auch scharf drauf die einmal zu sehen.

So trafen wir uns alle morgens im Hafen von Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee und luden unsere Tauchausrüstung auf das Tauchschiff. Stages, D12, Kisten, Anzüge etc. etc. landeten in kollegialer Zusammenarbeit mit den anderen Tauchern auf dem Deck. Und kurze Zeit später, nachdem wir unsere Autos auf den Großparkplatz des Ortes gefahren hatten, legten wir auch schon ab. Direkt ging es ans Vorbereiten der Ausrüstung, denn allzu lange dauert die Fahrt zur Jura nicht.

Dort angekommen sind wir in unseren Buddy-Teams ins Wasser gesprungen und an der Markierungsboje zur Jura abgetaucht. Eigentlich hatten wir mit Dunkelheit und schlechter Sicht gerechnet, jedoch war es gar nicht so schlimm. Aber trotzdem waren wir etwas von dem Wrack an sich enttäuscht. Nach einer Stunde waren wir, obwohl wir uns alles genau angesehen haben, fertig mit der Jura. Natürlich mussten wir auch noch Deko absitzen.

Nach einem wärmenden Mittagessen wurden dann die Flaschen getauscht und Stages gerichtet, denn wir machten Kurs auf die legendäre Marienschlucht. Bei schon oben vielversprechender Sicht ließen wir uns einfach die abwechslungsreiche Steilwand bis auf 60 m herunterfallen. Das mögen wir so am Steilwandtauchen: Fahrstuhlfahren und danach langsam die Steilwand genießen. Hier tauchten wir nach gut 90 Minuten wieder auf. Der zweite Tauchgang hat uns deutlich besser gefallen als der erste.

Nach dem Logbuch-Schreiben und Stempelaustauschen kehrten wir alle wohlbehalten nach Uhldingen-Mühlhofen zurück. Und in einer netten Runde unter Tauchern ließen wir einen guten Tauchtag ausklingen.

Walchensee / Bayern: Die Galerie

Bereits einige Zeit vor unserem Urlaub erzählte uns Dirk von seinem Vorhaben zum Oktoberfest nach München und an den nahe gelegenen Walchensee zu fahren. Und das auch noch an unserem letzten Urlaubswochenende. Walchensee!?! Da wollten wir dank der Schwärmerei über den See von einem anderen Dirk doch schon vor über einem Jahr mal tauchen. Nur leider ließen uns die Surfer an dem Tag nicht ans Wasser. Dirk brauchte also nicht einmal mehr zu fragen, ob wir auch interessiert wären. Wir haben uns einfach eingeladen, mitzutauchen. 🙂 (mehr …)

Kreidesee Hemmoor: Unser Jahreswechsel…

Bereits zu Weihnachten hat es uns in den Norden zu Steffies Eltern nach Norderstedt verschlagen. Und so bot es sich an mit Freunden und Bekannten den Jahreswechsel in Hemmoor, organisiert von der Tauchschule Sepia, zu verbringen.

Eigentlich wollten wir erst am 31. Dezember in Hemmoor aufschlagen, aber von den Weihnachtsfeiertagen bis Sylvester ist es ja doch recht lang und so sind wir schon einmal 2 Tage eher dort aufgekreuzt. Bei Mike, Eva, Ralf, Steffi und Sascha, die schon eher angereist waren, wurden wir vorm Tauchen noch auf ein Brötchen und Kaffee eingeladen. Danke noch einmal. Das war genau das Richtige! Anschließend starteten wir dann in einer ähnlichen Gruppenkonstellation unseren Tauchgang von E2 zum Rüttler und zurück. Danach fuhren wir wieder gen Hamburg. Mit nem anständigen Abendessen im Schweinske HH-Fuhlsbüttel und einer anschließenden Schlitterpartie nach Norderstedt beendeten wir einen tollen Tag.

Am 31. zogen wir also von Hamburg nach Hemmoor in eine der Schwedenhäuser auf dem Kreideseegelände. Die sind gemütlich und gefallen uns sehr. Zu uns gesellten sich BeateManfred und Armin. Super, das passte richtig gut zusammen. Nach einem kurzen Hallo schnappten wir uns direkt unseren Tauchkrams und schon ging es ins Wasser: Gemeinsam mit Eva, Stefan, Mike, ManfredRalf und Armin tauchten wir von E0 aus zum Flieger und an der Steilwand entlang zurück zu E1. Den Jahreswechsel verbrachten wir alle gemeinsam in einem Haus und mit Grillgut. Danke Carsten! Das Fleisch war hervorragend gegrillt! Mjamiii!

Das neue Jahr begannen wir mit unserem persönlichen Highlight der Hemmoor-Tour:
Wolfgang von der Tauchschule Sepia leihte uns zwei Scooter. Anfangs mit der niedrigsten Stufe probiert, stellten wir uns noch etwas ungeschickt an. Hoch und runter und hoch und runter. Naja, aber irgendwann hatten wir es raus und so ging es die Straße abwärts zum Rüttler. Und zwar auf der schnellen Stufe. Dreimal um den Rüttler herum und unten durch und nochmal vorbei. Die Betonbombe und das Segelboot umkreisend wurden die Dinger ausprobiert. Prima! Das war ein Riesenspaß. Eine Mordsgaudi! Richtig cool! Danke Wolfgang!

Einen Tag später ließen wir es ruhig angehen und tauchten mit Beate von E2 noch einmal ganz entspannt zur Rüttlerbrücke und dann über die Schütte hinweg in Richtung Rüttlerkeller. Besonders hat uns gefreut, dass Beate so viel Spaß hatte und wir ihren persönlichen Tiefenrekord im Kaltwasser völlig relaxed knacken konnten.

Unseren Trimix-Tauchgang haben wir dann einen Tag später mit Manfred an E5 gemacht. Wir hatten uns schon zu Hause fest vorgenommen, dieses Mal dort mindestens einen Tauchgang zu machen. Die Steilwand sollte da ja sehr schön sein… Das Geschleppe der Ausrüstung hatte uns bisher immer davon abgehalten. Geplant war ein Tauchgang auf maximal 50 m Tiefe. Leider haben wir uns am Anfang, als wir auf der Tiefe ankamen, rechts gehalten und nicht links. Dort kam aber nichts mehr außer Schlamm, so dass wir umkehrten und dann doch noch auf die Steilwand trafen. Insgesamt war es aber trotzdem ein toller Tauchgang.

Leider neigte sich unser Urlaub auch schon wieder dem Ende zu und so trafen wir uns mit MikeManfred und Ralf am 4.1. recht früh, um einen allerletzten Tauchgang vor der Heimfahrt und vor allen Dingen vorm Frühstück (*grr*) zu machen. Er führte uns von E1 noch einmal die Straße herunter bis zu den Pipelines an der Meisterbude, zurück durch den Wald, wo wir dann unsere Deko absaßen. Ein gelungener letzter Tauchgang…

Danke an Wolfgang von der Tauchschule Sepia für die Organisation. Wir hatten eine sehr schöne, tolle Zeit mit euch, Eva, Beate, Steffi, Elisa, Claudia, Marlies, Carsten, Mike, Stefan, Ralf, Nils, Wolfgang, Sascha, HarryManfred und Armin. Uns hat es richtig gut gefallen!

 

Wolfgangsee / Österreich: Marineschule I

Mit ein bisschen Herzklopfen möchten wir von diesem Tauchgang berichten, denn wir waren hinterher doch „maximal geflasht“.

Schon vor unserem Sommerurlaub im Juni haben wir uns bzgl. des Tauchens im Wolfgangsee informiert, ins Besondere über den Tauchplatz „Falkensteinwand“. Als wir dann dort waren, waren wir wohl an der falschen Stelle oder was auch immer. Jedenfalls haben wir keine Falkensteinwand gefunden. Vor einiger Zeit haben wir dann einen neuen Versuch gestartet. Wir haben von aus Linz kommenden Freunden gehört, dass man da auch besser mit einem Boot hinüberfährt, denn es wäre wohl ein unwegsamer langer Fußmarsch mit der kompletten Ausrüstung dorthin. Sie konnten uns aber nicht sagen, wer dorthin fährt, denn als sie da waren, war das privat organisiert. (mehr …)

Attersee / Österreich: Tauchplatz „Ofen“ oder die Reise ins Taucher-Nirvana…

Nachdem wir uns nach dem Tauchgang an der Schwarzen Brücke etwas ausgeruht haben, beschlossen wir noch einen, um die Flaschen zu leeren, zu machen. EiIgentlich könnten wir die am „Ofen“ leersaugen… – mal wieder eine prächtige Steilwand, die zwar nicht so tief endet wie die Schwarze Brücke, aber in unseren Augen etwas spektakulärer und imposanter ist. (mehr …)

Sommerurlaub 2014: Insel Krk / Kroatien – Punta Silo

Unser dritter und auch letzter Tauchgang mit den Abyss Divers an der Insel Krk führte uns wieder mit dem Boot zum Tauchplatz „Punta Silo“, der direkt neben der Peltastis liegt. Eigentlich wurde ein Gorgonien-Riff, welches bis zu 40 Meter tief sein soll, angesteuert, aber der Wind frischte plötzlich auf und die Wellen wurden höher. Der Kapitän des Tauchbootes brach die Anfahrt ab und nahm Kurs  in Richtung des Alternativ-Spots. Zunächst waren wir etwas enttäuscht, weil wir uns auf die Gorgonien gefreut hatten, aber Antonio von der Tauchbasis versprach im Briefing, dass wir auch an der Steilwand viel zu sehen bekommen. (mehr …)

Sundern: Wintertauchplatz Sorpesee

Mit Thorsten und Alexander haben wir uns am 3. Advent am Wintertauchplatz der Sorpetalsperre getroffen. Beim ersten Tauchgang sind wir auf 28 m rechts der Steilwand gefolgt und beim zweiten links herum getaucht. Die Schwämme und Muscheln sowie die Gesteinsformationen haben uns wie immer fasziniert. Vielen Dank an das Team. Wir hatten einen großartigen Tag, der wie immer mit Schnitzeln beendet wurde. Leider ist die Fotoausbeute dieses Mal nicht so groß. (mehr …)

Sundern: Wintertauchplatz Sorpesee

Mit Sylvia, Anke, Stefan, Carsten, Thomas, Uwe und Nick haben wir uns am Wintertauchplatz der Sorpetalsperre getroffen, um die kleine Steilwand zu betauchen. Bei Vollstau erstreckt sich diese in einer Tiefe von 13 – max. 37 m. Aber da die Sorpe im Moment einen niedrigen Wasserstand hat, beginnt sie derzeit bei ca. 8 m und mehr als 29,9 m Tiefe konnten wir nicht erreichen.

Unten war die Sicht eher bescheiden, aber wir haben den Schatz der Sorpe (eine alte Geldkassette) gefunden. Die Fische (Barsche und Hechte) haben sich am Fuß der Steilwand zur Winterruhe eingefunden und liegen auf dem Grund als wären sie tot. In 15 – 17 m Tiefe konnten wir uns dann bei besserer Sicht an den Schwämmen an der Steilwand und den Gesteinsformationen erfreuen. Das neue Video-/Fotografielicht kam natürlich zum Einsatz… (mehr …)

Messinghausen: Der See im Berg

Unser Sonntags-Tauchausflug führte uns mit Kevin und Dirk nach Messinghausen. Zunächst mit gutem Wetter losgefahren, änderte sich dieses ganz schnell in Sturm mit Orkanböen und Regen. Das hielt uns aber nicht davon ab, tauchen zu gehen und so haben wir zwei ganz hervorragende Tauchgänge in dem kesselartigen See gemacht.

Nachdem wir mit einem der Jeeps unsere Ausrüstung nach unten gebracht hatten, starteten wir den ersten Tauchgang an der Plattform mitten im See. Wir ließen uns auf 43 m fallen, um dann mit Kurs 30° in eine kleine Bucht zu tauchen. Den Steilwänden aufsteigend folgend, ging es noch bis zum LKW und über die Straße beendeten wir den ersten Tauchgang. (mehr …)

Hemmoor: bei Facebook kennengelernt…

…ein paar nette Klönschnacks abgehalten und dann gemeinsam abgetaucht. Unseren letzten Tauchgang in Hemmoor haben wir gemeinsam mit ein paar Leuten, mit denen wir über eine Facebook-Gruppe schon bekannt waren und die wir nun einmal persönlich kennenlernen durften, bestritten.

Es ging von E1 Richtung E0. Zunächst haben wir uns die Steilwand hinab von 11 auf 28 m fallen gelassen. Vorbei an der Rührwerkstütze entlang des abfallenden Ufers sind wir ein ganzes Stück Richtung Fischzucht getaucht, um dann umzukehren und die Steilwand wieder (mehr …)

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